Ein häufiges Gesundheitsproblem im Winter sind akute Atemwegsinfektionen. Eine der gefährlichsten darunter ist die Grippe. In der Regel beginnt die Epidemie im Oktober und erreicht ihren Höhepunkt genau im Winter. Das ist der gefährlichste Virus für Kleinkinder, Menschen mit Grunderkrankungen (Lungenerkrankungen, Herz- und Nierenerkrankungen, Diabetes), sowie Patienten, die älter als 65 Jahre. Für diese Kategorien kann die Grippe tödlich sein.

Hier ist eine Reihe der Ursachen, die die Krankheit fördern:

  • Schwache Immunität wegen der mangelnden Vitaminversorgung, besonders Mangel an Vitamin D.
  • Aufenthalt in geschlossenen Räumen. Im Winter verbringen die Menschen im Freien weniger Zeit. In geschlossenen Räumen erhöht sich die Konzentration des Virus wesentlich schneller, indem es durch Husten oder Niesen in der Entfernung von etwa 7 Metern verteilt werden kann, und sich in der Luft und auf der Oberfläche von Objekten für mehrere Wochen aufhalten kann.
  • Zentralheizung. Die geheizte Luft ist trocken, wegen dessen kann die Schleimhaut als keine vollständige Barriere gegen Infektionen gelten.
  • Kalte Luft. Genau wie trockene Luft beeinflusst es die lokale Immunität. Darüber hinaus werden bei niedrigen Temperaturen, beispielsweise, Rhinoviren aktiviert.

Asthma und Allergien

Laut Statistik betrifft Asthma heute mehr als 300 Millionen Kinder und Erwachsene auf der ganzen Welt. Und im Winter ist die Anzahl der Angriffe deutlich höher. Einer der Hauptgründe ist kalte Luft. Bei Frost wird die Atmung häufiger, und man beginnt mit dem Mund atmen. In diesem Fall hat die einströmende Luft keine Zeit sich aufzuwärmen und gelangt sehr kalt in die unteren Atemwege, was zu Bronchialkrämpfen und einem Asthmaanfall führt. Eine wichtige Rolle spielt der Vitamin-D-Mangel, der laut einer Untersuchung zu einem wichtigen Bestandteil der Asthmabehandlung werden kann. So, wird bei Patienten, die regelmäßig Vitamin D einnehmen, das Risiko, unter den schweren Anfällen zu leiden, um 50% reduziert.

Die Menschen mit Heuschnupfen müssen sich schon im Winter um ihre Gesundheit kümmern. Bei der Erwärmung im Februar kann eine kleine Menge von Pollen auftreten lassen. Bei dieser Krankheit entwickelt sich bei manchen Menschen Überempfindlichkeit, und später, im Frühjahr, wenn es der Pollen zu viel ist, haben diese Patienten sehr schwere allergische Reaktionen.

Myokardinfarkt

Es ist schon bekannt, dass mehr Herzinfarkte nicht bei heißem Wetter, sondern nämlich bei der Kälte vorkommen. Im Winter steigt der Luftdruck, was das Herz zusätzlich belastet und das Herzinfarktrisiko erhöht.

Unter anderen Ursachen nennen Kardiologen folgende:

  • Bei kaltem Wetter ist das Herz gezwungen, mehr Blut zu pumpen, um den Körper aufzuwärmen, der Puls steigt, und aus diesem Grund können sich verschiedene Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems verschlechtern.
  • Erhöhte körperliche Aktivität. Viele Kardiologen erwähnen in diesem Zusammenhang oft die Beseitigung von Schnee oder das gewöhnliche Gehen im schnellen Rhythmus, was bei Menschen mit Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems zu einer ernsthaften Verschlechterung des Zustands führen kann.
  • Ungesundes Essen. Im Winter reduziert man die Menge von Obst und Gemüse, und isst aber mehr fetthaltige Nahrungsmittel. Dies führt zur Erhöhung des „schlechten“ Cholesterins im Blut und folglich zur Verschlimmerung der Atherosklerose und koronarer Herzkrankheit.

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